Neues Mitglied im Kirchengemeinderat

Mein Name ist Margrete Haimayer und ich freue mich, dass ich ab Oktober 2017 hier in der Kirchengemeinde Deizisau als Kirchengemeinderätin tätig sein darf. Vorstellen möchte ich mich mit ein paar Sätzen:

Geboren bin ich 1968 im schwäbischen Hülben und zusammen mit meinen Eltern, meiner Großmutter und zwei älteren Schwestern sehr wohlbehütet aufgewachsen. Mit meinem Mann Werner und unseren Söhnen Heinrich und Lukas lebe ich seit 13 Jahren in Deizisau und wir alle haben hier unser gemeinsames Zuhause gefunden.


In meinem Beruf als Rechtsanwältin, den ich seit 20 Jahren ausübe, bin ich den weltlichen Werten verpflichtet. Doch auch in dieser Tätigkeit ist oft Gnade von Bedeutung und damit auch der christliche Glaube. Für mich stellen sich dabei immer zwei Fragen: Die  eine fragt nach einem Gott, der barmherzig mit mir ist, der Gnade vor Recht ergehen lässt. Und die andere bringt eine persönliche Perspektive ein: „Wo bin ich eigentlich beim christlichen Glauben?“ Dieser persönliche Aspekt am christlichen Glauben ist mir wichtig geworden: Dass der Glauben einen persönlichen Teil hat, dass  er eine Gemeinschaft braucht, dass er wachsen und wirken kann. So etwas kann man nicht machen. Dazu braucht es Gottes Heiligen Geist und seinen Segen. Und es  braucht Menschen, die ein offenes Herz haben.
Ich freue mich auf das, was kommt: Auf  die Zusammenarbeit mit Frau Pfarrerin Holtz und Herrn Pfarrer Grauer sowie mit den Kirchengemeinderätinnen und –räten, die ich schon ein wenig kennen lernen durfte  und die mir mit ihrer Wahl ihr Vertrauen schenken. Möge zum Gelingen der Herr seinen Segen dazu geben.

Ökumenisches Gemeindefest im Pfarrwäldle

Mut zur Farbe

Unter diesem Motto haben wir am vergangenen Sonntag unser ökumenisches Gemeindefest im Pfarrwäldle 2017 gefeiert. Die Kinder und Erzieherinnen vom Kinderhaus Alte Schule brachten den Gottesdienstbesuchern anschaulich und vierfarbig nah, was es heißt, sich in der eigenen “Farbe“ einzuschließen. Gott hat uns alle unterschiedlich gemacht und das mit gutem Grund. Die Welt soll farbig und bunt sein, wir sollen voneinander lernen und miteinander die bunte Schöpfung gerecht gestalten.


Mit einer Reise im Paddelboot ging es dann mit dem Kindergarten St. Martin in ferne Länder. Auch die Spielstraße des Kinderhauses Arche Noah nahm das Thema Farbenvielfalt in die angebotene Spielstraße mit.

Die Jungs vom Spülmobil

Passionsandacht mit Kreuzweg mit der Kinderkirche 2017

In der Kirche haben wir zwei Marktfrauen getroffen, die vor Trauer über den Tod von Jesus ganz betrübt waren. Da kam einer der Emmausjünger vorbei und war ganz fröhlich, denn er hatte gesehen, dass dies nicht das Ende ist. Er nahm die beiden Frauen und uns alle mit auf einen Weg um uns zu zeigen, dass es mit Jesus noch lange nicht vorbei ist. Nach den vielen traurigen und eher dunklen Stationen im Pfarrwäldle und auf dem Friedhof standen wir am Ende neben der Kirche in einem Feld voller bunter und farbiger Schmetterlinge. Diese vielen Schmetterlinge sollen uns ein Zeichen sein, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist. Das war es, was der Emmausjünger den Frauen und uns unbedingt zeigen wollte, damit wir wieder Hoffnung und Freude haben können.

Um diese Hoffnung und Freude weiterzugeben, haben wir als Zeichen zusammen bunte Luftballons steigen lassen.

Die vielen Schmetterlinge, die von den Kinderkirchkindern und Mitarbeitern gestaltet wurden, kann man sich rund um die Kirche anschauen.

Ostermarkt 2017

„Ostern erleben in 7 Minuten“ konnte man am Samstag vor Palmsonntag beim Stand der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde auf dem Ostermarkt. Gemeindereferentin Monika Siegel und Pfarrer Clemens Grauer erzählten die Ostergeschichte zum Miterleben. Es gab die Möglichkeit, schöne Osterkerzen für zuhause zu basteln oder beim Osterquiz zu lernen, was Ostern auf Spanisch heißt: „Felices pascuas“ Vor allem aber gab es viele gute Begegnungen und Gespräche.

Sauerkrautessen 2017

Bericht zum Sauerkrautessen 2017

Es reicht… für alle. Diese Erfahrung konnten alle machen, die am vergangenen Sonntag im Gottesdienst und beim Sauerkrautessen im Gemeindehaus zu Gast waren. Die Kinder und Erzieherinnen des Evang. Kinderhauses im Palmschen Garten spielten und erzählten die biblische Geschichte von der Speisung der 5000, die eigentlich eine Anti-Sorgen-Geschichte ist. Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen, denn Gott sorgt dafür, dass die Güter der Erde für alle reichen, wenn wir sie gut verteilen.

Für alle gereicht haben auch Maultaschen und Kartoffelsalat, Schnitzel und Sauerkraut beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus.

Wie jedes Jahr hatte ein bewährtes Team liebevoll und lecker für alle gekocht. Für die musikalische Umrahmung sorgten die Montagsörgler des HHC.

Ganz herzlichen Dank allen, die diesen Tag vorbereitet und mitgeholfen haben!

 

 

 

Fotos Quellenangabe

Fotos: Privat