Am Sonntag, 27. Juni 2010 spielten unsere Jungbläser im Gottesdienst.
Von Anfang an waren die Bläser hoch konzentriert auf ihren Plätzen und spielten die Intrade Nr.3 zweimal mit viel Spielfreude und Treffsicherheit. Besonders interessant war der Mittelteil: Marc und Jan begannen, gaben weiter an Moritz und Tobias, dann übernahmen Benedikt, Cornelius und Micha und gemeinsam brachten sie das Stück zu einem majestätischen Finale. Der Applaus zum 2:0 nach der ersten Hälfte war voll verdient.
Nach der Pause ging es mit derselben Dynamik an das Lied „Ich lobe meinen Gott“ das insgesamt dreimal gespielt wurde. Kaum ein Ton ging daneben und die jungen Spieler ließen sich auch vom Gegner (Gemeinde und Orgel) nicht durcheinander bringen. Zum Schluss stand es hoch verdient 5:0.
(Das Spiel Deutschland – England an diesem Tag wurde damit fast zur Nebensache und ging ja auch nur 4:1 aus.)
Vielen Dank an Trainer Matthias Fuchs, an Spielleiter Johannes Kress und an Mitorganisator Christof Kress.
Jungbläser
Die Jungbläser stellen sich vor:
Es gibt nicht nur den "großen" Posaunenchor, der aus Erwachsenen besteht, sondern auch uns - die Kinder und Jugendlichen, die Trompete, Posaune, Tenorhorn, Bariton, Flügelhorn oder Waldhorn spielen lernen und gelegentlich schon beim Blasen im Gottesdienst mitwirken.
Wir sind 18 Jungbläser und -bläserinnen. Die Gruppe kam nach einem "Schnupperblasen" beim Kindercamp im Pfarrwäldle zustande, wo wir verschiedene Blechblasinstrumente ausprobieren durften.
Natürlich steht bei den Jungbläsern das Erlernen des Instrumentes im Vordergrund: schön klingende Töne zu erzeugen (was gar nicht so leicht ist!), die richtigen Noten im passenden Rhythmus zu blasen, das Zusammenspiel der verschiedenen Stimmen zu üben. Erfahrene Bläser aus dem großen Chor unterrichten uns. Daneben gibt es besondere Aktivitäten wie die Familienfreizeit im Herbst, die alljährliche Jungbläser-Schulung vom evangelischen Jugendwerk in Michelbach oder den Landesposaunentag in Ulm, wo wir unter 9000 anderen Bläsern und Bläserinnen gemeinsam beim Gottesdienst auf dem Münsterplatz mitwirken.
Sicherlich werden Sie uns auch bald einmal in der Gemeinde zu hören bekommen!
Wenn Sie mehr wissen wollen, klicken Sie hier:
Posaunenchor
Bericht von der Jungbläserfreizeit vom 12. bis 14.06.2009
Nach der Anreise ins Kleinwalsertal mit Privat-PKW, wurde unser Quartier, das „Schlössle“ in Beschlag genommen. Abends gab es noch eine kleine Erkundungstour rund um Hirschegg und Kartenspiele bis in die Nacht hinein.
Am Samstag morgen durften wir nach üppigem Frühstück unter Anleitung der Bergschule Kleinwalsertal mehrere Stationen mit steigendem Überwindungsgrad durchlaufen. Zuerst wurde am Felsen nach Herzenslust geklettert und man konnte sich am Überhang aus noch vergleichsweise beschaulicher Höhe abseilen lassen. Die nächste Station erreichten wir auf Schusters Rappen, nachdem wir mehr oder weniger elegant über ein gespanntes Seil die sehenswerte Schwarzwasserschlucht überquert hatten. Zur Entspannung durfte man dann in einer Art Seilbahn hängend, in ca. 15m Höhe über die Schlucht hinabschweben. Nachdem uns Dirigent und Grillmeister Johannes mit delikat zubereiteten Würsten versorgt hatte, ging es dem Höhepunkt des Tages entgegen. Ihrem Chorleiter folgend ließen sich die mutigen und unerschrockenen Jungbläser von der schwindelerregenden Schwendebrücke aus 40m Höhe abseilen.
Am Abend wurden ausgiebige Tischtennis- und Indiacamatches geschlagen, bevor der Tag am Lagerfeuer ausklang.
Nachdem die Nacht für manche zu kurz war, mußten wir am Sonntag schon wieder zusammenpacken und uns vom Schlössle verabschieden.Der demokratischen Abstimmung folgend, fuhren wir am Sonntag mit der Gondelbahn zum Söllereck, um nach einer überschaubaren Wanderung und einem erfrischenden Bad im Freibergsee wieder zum Auto zurückzuwandern. Dessen nicht ganz lauwarmes Wasser mußten wir uns allerdings mit der stöckeversessenen Socke teilen. Deren Herrchen und Frauchen waren warscheinlich auch froh, daß wir nach Einnahme des mitgebrachten Vespers bald wieder von dannen zogen. Bei der Rückfahrt wurde das Schlafdefizit der Mitfahrenden etwas verringert, den Stau über die Alb hätten wir dafür aber nicht gebraucht.
Vielen Dank an Sandra Clauss mit Ihrem tollen weißen Bus für die Organisation dieser gelungenen Freizeit.
Jungbläserfreizeit 2009